Der Dirigent 
Letztes Update: 16.09.10

Gints Racenis
 

Gints Racenis wurde 1981 in Valka/Lettland, geboren. Er stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von acht Jahren an der Musikschule seiner Heimatstadt. 1996 setzte er seine Ausbildung in Riga an der E. Darzina Spezial Musikschule fort. 2001 wurde Racenis an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in die Klasse von Prof. Marian Migdal aufgenommen. Nach seinem Abschluss im Fach Klavier im Jahr 2007 begann Gints Racenis an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ein Dirigierstudium in der Klasse von Prof. Christof Prick.

Erste Erfolge als Pianist erzielte Gints Racenis in regionalen Wettbewerben seiner Heimatstadt. Im Jahr 1998 wurde sein Können mit dem dritten Preis im Internationalen Pianistenwettbewerb in Hyeres/Frankreich belohnt. Ein Jahr später folgte ein Grand Prix und ein Sonderpreis im Internationalen Pianistenwettbewerb "Musical de France" in Paris. Im Jahr 2004 gewann Racenis den zweiten Preis im Elise Meyer Wettbewerb an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ in der Kategorie Klavier solo in Schwerin. Für seine Leistungen bei internationalen Wettbewerben erhielt er in den Jahren 1998 und 1999 Auszeichnungen des Ministeriums für Kultur Lettlands.

In den baltischen Staaten, in Dänemark und in Deutschland hat Gints Racenis mehrere Solo-Abende gegeben. Er war Teilnehmer des "Vendsyssel festival" in Dänemark und verschiedener lettischer Musikfestivals. Als Solist trat er mit dem Symphonieorchester der Musikschule E. Darzins und mit dem Kammerorchester der Internationalen Meisterklassen der jungen Musiker in Ogre/Lettland auf, mit den Herner Symphonikern sowie der KlassikPhilharmonie Hamburg. Zudem gab er zahlreiche Konzerte als Klavierbegleiter für Instrumentalisten und Sänger.

Gints Racenis besuchte Meisterklassen verschiedener Professoren der Lettischen Musikakademie sowie der Pianisten A. Ozolins (Lettland/Kanada), J. Perry (USA/Kanada), I. Zjukov (Russland), A. Jasinski (Polen) und D. Merlet (Frankreich). Im Jahr 2006 besuchte Gints Racenis die „Internationale Klavierakademie“ und nahm Unterricht bei F. Gottlieb, S. Pochekin und A. Ugorski.

Gints Racenis ist Stipendiat der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung, der Lettischen Gemeinschaft in Deutschland sowie der Hamburger Musikhochschule. Neben der klassischen Musik begeistert er sich für Jazz-Improvisation und organisiert in Hamburg Konzerte mit lettischer Musik.

Im Jahr 2009 gründete Gints Racenis den Chor Balticoro in Hamburg und leitet diesen bis heute. Seit Januar 2010 leitet Gints Racenis das Orchester der Stephanskirche Schenefeld. Seit September des gleichen Jahres ist er künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Eppendorf.